Termine?

Ein- bis zweimal im Jahr haben wir ein Klassenvorspiel: Alle Schüler treten in familiärem Rahmen auf und musizieren. Darüber hinaus treten einige auch außerhalb des Studios konzertant in Erscheinung. Mit Musik Freude bereiten, sich selbst stellen und daran wachsen – es gibt eine Reihe von Aspekten, die deutlich machen, warum es gut ist vorzuspielen. Das letzte Klassenvorspiel fand am 17. Februar 2017, 18.o0 h  im Studio in der Lindenstraße 118 statt. Schülerinnen und Schüler spielten Werke von Johann Sebastian Bach, Natalja Baklanowa, Jean Becker, Ludwig van Beethoven, Antonin Dvorak, Georg Friedrich Händel,  Friedrich Seitz und Carlo Tessarini. Die Klassenvorspiele sind in der Regel nicht öffentlich.

 

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Hilfe – ein neuer Schlüssel!

Hier noch einmal mein Brief an, na, nennen wir sie Linda:

Liebe Linda,
(ich schreibe einfach: Linda, weil ich mich damit im Rahmen der Netiquette bewege und Ihre Zeilen nach jugendlich klingen)
es gibt zwei Möglichkeiten für Sie. Zum einen kann man den Schlüssel kopfmäßig lernen -dazu folgende Links:

1) Die alte Seite http://www.8notes.com/school/theory/musictheory/files/trainers/html/id82_en.html –
Die toggle helpers kann man wegklicken, wenn man sich eingelesen hat. Aber aufgepasst: Englisch B = Deutsch H

Die neue Seite http://www.musictheory.net/exercises/ hat leider keine toggle helpers mehr. Aber man kann mehr einstellen – mit wenig anfangen, dann erweitern. (note identification, dann unten: customize, dann einrichten). Leider kenne ich keine deutsche Site von auch nur annähernd vergleichbarer Qualität.

2. Der praktische Weg: Bsp. Bratschenschlüssel Ton auf der Mittellinie (c’): Geige – 1. Finger, 1. Lage, A-Saite; Bratsche- 3. Finger (1. Lage), zwei Saiten tiefer (d.h. G-Saite; 3.Finger G-Saite spielt c’); einfacher: 1.finger wird 3. Finger, )2. wird 4., 3. wird 1., 4 wird zweiter) und die richtige Saite spielen…
Probieren Sie das in Ruhe an einem einfachen Stück aus (Bratschen-Anfängerschule wie Saßmannshaus, Früher Anfang auf der Bratsche – über Stadtbücherei ausleihen), es funktioniert. Der genaue Ort des Fingers muss natürlich tonleitergerecht sein.
Mit dieser Methode lernt man nicht den Namen, aber das Spielen.

3. Für den Notennamen gibt es noch eine einfache Regel: Den Bratschenschlüsselton als Violinschlüsselton denken, lesen, dann einen Ton herauf denken und eine Oktave herunter. Das ist der genaue Ton. Z.B. Ton sieht aus wie Violinschlüssel-d”: also e” und eine Oktove runter, ergibt e’.
Viel Erfolg!

Dvorak-Terzett

Im Bärenreiter – Verlag ist das berühmte Terzett für zwei Violinen und Viola von Antonín Dvořák  neu aufgelegt worden. Bezaubernde Musik, nicht leicht zu spielen. Denn Dvořák hatte die technischen Fertigkeiten des geigespielenden Chemiestudenten, der in seinem Hause zur Untermiete wohnte und für den er das Werk komponierte, überschätzt. So fand die Uraufführung durch Profis statt – und Dvořák komponierte für den Zweck der Hausmusik ein weiteres Terzett.

Terzett C-Dur für 2 Violinen und Viola op. 74 (1887) – das schwere                                                 Antonín Dvořák, Terzett op. 74 für zwei Violinen und eine Viola, Bärenreiter Praha BA 9543  (Drei Stimmhefte à 7 Seiten)  – 11,95€

Link  zur Partitur zum Dowloaden: hier klicken

Terzett B-Dur für 2 Violinen und Viola op. 75 (1887) – das leichtere

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Nicht nur Frühjahrsputz!

Wie hält man seine Geige sauber?

 

Wir reinigen unser Geschirr, unsere Zimmer, unser Auto oder Fahrrad, unsere Kleidung… Auch die Geige und die Bratsche wollen sauber gehalten werden. Schließlich berühren wir die Instrumente mit unseren Händen, die ständig leichten Schweiss absondern, ein biologisch normaler Vorgang.

Zudem „staubt“ der Bogen: Kolophonium liegt auf Decke und Griffbrett. Lässt man diese Ablagerungen zum „ewigen Eis“ werden, nimmt das Instrument schaden. Wenn man zu lange wartet, lässt sich der Belag überhaupt nicht mehr entfernen: Es haben chemische Reaktionen stattgefunden, die nicht umkehrbar sind.

Mit einem weichen Baumwolltuch wird nach jedem Spielen das Kolophonium wie auch andere Rückstände entfernt.

Nicht vergessen: Kolophonium möchte auch von der Bogenstange entfernt werden. Und zu dicke Kolophoniumablagerungen an den Saiten hindern diese am Schwingen, Schweiss, der nicht entfernt wurde, bewirkt Korrosion. Also: Auch die Bogenstange und die Saiten pflegen. Dazu braucht man kein Reinigungsmittel, sondern ein einfaches Tuch. Und etwas Muskelarbeit…