Bedeutender Violinpädagoge Egon Saßmannshaus gestorben

Der Geiger, Bratscher und Violinpädagoge Egon Saßmannshaus, Autor des Violinschulwerks „Früher Anfang auf der Geige“, verstarb am 7. August 2010 nach langer Krankheit in München. Bereits früh fing Saßmannshaus, der am 19. März 1928 in Wuppertal geboren wurde, an, eigenes Unterrichtsmaterial zu entwerfen. Dieses Material, sein hohes Interesse in Lernpsychologie sowie sein geigerisches und musikalisches Wissen führten zu Einladungen auf nationale Tagungen. Nachdem er sein Programm bei einem Kongress des Verbandes der deutschen Musikschulen vorgestellt hatte, luden ihn der Gustav Bosse Verlag und der Bärenreiter-Verlag ein, seine Materialien als Geigenschule für Kinder zu veröffentlichen. Im Jahre 1976 erschien bei Bärenreiter der erste Band von „Früher Anfang auf der Geige“, die Bände 2, 3 und 4 folgten, ebenso wie die entsprechenden Bratschen- und Celloschulen. Seither hat dieses Schulwerk als eine halbe Million Kinder zur Musik geführt. Die Schulen sind auch auf Italienisch und Chinesisch erschienen und steht seit 2008 auch auf dem englischsprachigen Markt zur Verfügung. Generationen von Musikern haben ihre ersten Lernschritte mit der Saßmannshaus-Methode gemacht, und viele seiner Schüler setzen seine Arbeit als Künstler in führenden Orchestern, Musikhochschulen und Musikschulen fort. Um ihn trauern seine Frau Magdalena sowie seine Kinder Kurt Saßmannshaus (Cincinnati, USA), Beate Corssen (Gütersloh), Birgit und Karin Saßmannshaus (beide in München) und Holger Saßmannshaus (Mönchengladbach) mit ihren Familien.

(Pressedienst Bärenreiter-Verlag)

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