Hören.

Wer eine Fremdsprache lernt, benötigt einen Lehrer. Er oder sie wird durch Vorsprechen in den Klang und die „musikalische Grammatik“ der Sprache einführen. Ein Beispiel gefällig – dann bitte hier klicken.

Wer ein Instrument erlernt, der studiert graphische Zeichen, genannt Noten?

Auch wenn Noten dazu gehören, weil sie uns die Erinnerung an Musik erleichtern – wer ein Instrument lernen will, sollte es immer wieder hören, nicht nur vom Instrumentallehrer gespielt, sondern auch von guten Interpreten mit ernsthafter Musik.

Junge Musiker:

hört z.B. von Antonio Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“, von G. P. Telemann das Konzert für Viola (Bratsche) und Streicher, von Max Bruch das Violinkonzert g-Moll.  Und natürlich „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofiev.

(Weitere Vorschläge werden folgen. Wer macht Vorschläge?)

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5 Gedanken zu „Hören.

  1. Sehr begeisternd auch für Grundschulkinder ist Tschaikowskys Violinkonzert! Auch sollte man bei Italien keineswegs nur an Vivaldi denken – die klare, helle Struktur der Musik etwa von Corelli, Manfredini und Albinoni erfassen und lieben Kinder sofort.

  2. Vielen Dank, Christian! -Liebe Leser, bittet sendet gerne weitere Vorschläge, am besten mit genaueren Angaben, z.B. auch einem Link zu einem CD-Händler oder Youtube. Für viele Eltern wäre das eine große Hilfe – die Zeiten wohlsortierter Schallplattenläden mit fachkundiger Beratung sind längst schon Geschichte…

  3. „Tina und das Orchester“ http://www.amazon.de/Tina-Orchester-Mein-erstes-Musikinstrumente/dp/321910746X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1289392769&sr=8-1 ist bestens geeignet, Kindern verschiedene Instrumente zu zeigen. Was immer und immer wieder geliebt wird, von Kinder wie auch von Erwachsenen: „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart. Wir haben – neben der kompletten Oper – die Ausgabe von Marko Simsa: http://www.amazon.de/Zauberfl%C3%B6te-Wolfgang-Amadeus-Mozart-Begleit-CD/dp/3219112366/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1289392870&sr=1-1, ein Dauerbrenner neben ‚Peter und der Wolf‘. ‚Karneval der Tiere‘ (http://www.amazon.de/Karneval-Tiere-Mit-CD/dp/3219110150/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1289394146&sr=1-1), ‚Aschenputtel‘ (am liebsten ‚La Cenerentola‘ von Rossini http://www.youtube.com/watch?v=qVZNx39xYiA oder http://www.amazon.de/Aschenputtel-mit-CD-Cenerentola-Gioachino/dp/3219113893/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1289394183&sr=1-1), Dornröschen (http://www.amazon.de/Dornr%C3%B6schen-M%C3%A4rchenballett-nach-P-Tschaikowsky/dp/3219112129/ref=pd_bxgy_b_text_b) undundund….

  4. Vielen Dank, Cha.
    Die genannte Musik gehört wohl zu den Standardwerken, die in „klassische Musik“ einführen und Kinder zu ihr hinführen wollen.
    Mit meinem Beitrag „Hören“ hatte ich allerdings noch etwas Anderes im Blick.
    Kinder, die eine Streichinstrument (in unserem Fall; es gilt natürlich für alle anderen Instrumente analog) lernen, wissen inzwischen sehr oft aus eigener Anschauung nicht, wie das klingen muss, wie das aussehen muss (Bogenbewegung bspw) etc. In Erinnerung ist mir eine Nachfrage bei einem Schülerkonzert geblieben: Was denn das Weiße an meinem Bogen sei: Plastik? Gemeint waren die Bogenhaare: das muss einem Kind erst einmal gesagt und gezeigt werden, wenn es Streicher lediglich als Backgroundinstrumente im Fernsehen kennt. –
    Gesucht sind also Werke, die a) spannend genug sind für Kinder, b) klar genug komponiert sind, damit Kinder alles auffassen können, und c) den Klang der Geige/Bratsche in seiner Farbigkeit demonstrieren.

  5. Pingback: Hören nachlesen « Geige und Bratsche

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